Turnen: In Stadtbergen trug der Turngau Augsburg seine Gaueinzelmeisterschaft aus. An einem Wettkampftag der Superlative gingen 314 Gerät- und Kunstturnerinnen an die Turngeräte Sprungtisch, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Insgesamt wurden in den verschiedenen Leistungs- und Altersklassen 1256 Kür- und Pflichtübungen gezeigt und von geschulten Kampfgerichten bewertet.
Der TSC Mering schickte 13 Turnerinnen ins Rennen um die Gaumeistserschaft. Antonia Müller und Emily Korda (12 – 13 Jahre) zeigten solide Pflichtübungen und landeten bei insgesamt 51 Starterinnen auf dem 11. und 20. Platz. Auch bei Clara Otterstätter (11 Jahre) turnten 51 Mädchen gegeneinander. Clara schlug sich wacker und freute sich über ihren 16. Platz. „Ihr habt prima geturnt“, das Trainerinnenteam Ingrid Martin, Iris Rose und Sonja Wolf war zufrieden, „aber um sich einen der heiß ersehnten Pokale zu sichern brauchen wir schwerere Übungen.“
Bei den Kürturnerinnen der LK (Leistungsklasse) 4 turnten vom TSC Mering Jonna Maunu, Carla Zuccon und Anne Bachmann, Sona Ranz fehlte krankheitsbedingt. Alle drei Turnerinnen legten einen nahezu fehlerfreien Wettkampf hin und zogen an der Konkurrenz vorbei. Jonna siegte mit 48,15 Punkten bei den Vierzehnährigen, gefolgt von Carla auf Platz zwei. Als sich dann noch Anne bei den 15-Jährigen Bronze holte, war das Glück perfekt.
In der LK3 dominierten Merings Turnerinnen erneut und stellten mit Lisa Dosch (14 Jahre) und Juliane Haller (15 Jahre) gleich zwei frisch gebackene Gaumeisterinnen. Zudem sicherte sich Helena Kandler den Vizetitel bei den 15-ährigen und Elena Mächte holte Bronze in der Altersklasse Ü-18. Marina Schiele (14 Jahre) landete auf dem sehr guten fünften Rang.
In der LK2 (15 Jahre) starteten lediglich Paula Nusko und Jule Feuerstrack vom TSC. Keine andere Turnerin wagte sich an diese schwere Leistungsklasse. Paula bestach mit sicheren Übungen und holte sich Gold, Jule glänzte am Boden und strahlte über ihren silbernen Pokal.
„Ihr seid der Wahnsinn“, die Trainerinnen freuten sich über die Spitzenergebnisse und analysierten den Erfolg ihrer Mädels: „Unsere Stärke liegt ganz klar in der möglichst perfekten Ausführung der Übungen und das gleichmäßig an allen Geräten“.
Als Kamprichterinnen im Einsatz für den TSC waren Ricarda Martin, Maike Tolks, Patrizia Tränkl und Amelie Vareille.
Vizegaumeisterin Helena Kandler am Schwebebalken. Foto: Andreas Martin