von Andi Kroiß u. Lukas Mahl
Mering. Nach dem denkbar knappen Hinkampf in Unterföhring, welchen die TSC-Nachwuchsringer mit 29:27 für sich entscheiden konnten, erwarteten die Zuschauer einen ähnlich knappen und spannenden Heimkampf. Doch die Meringer zeigten eine wahre Leistungsexplosion und fegten die Unterföhringer regelrecht aus der Halle.
Unter der Betreuung von Teresa und Simon Sausentaler und Jugendleiter Norbert Lang gingen die Ringer mit einem gesunden Selbstvertrauen in den Kampf. Den Anfang machte bis 29 Kilo Bastian Lang mit 2 souveränen Punktsiegen für den TSC in beiden Stilarten. In der Gewichtsklasse bis 33 Kilo hatten Jaakko Maunu (griechisch) und Vincent Maunu (Freistil) gegen den starken Tammo Müller einen schweren Stand, hielten den Verlust aber mit knappen Punktniederlagen absolut im Soll. Paul Mahl holte verdient bis 37 Kilo in beiden Stilarten je einen Schultersieg für den TSC. Bis 41 Kilo mussten sich die Brüder Valentin und Sylvester Dosch dem überlegenen Tamino Lischewski in beiden Stilarten auf Schulter beugen. Bis 46 Kilo konnte Mahir Özdemir ohne große Anstrengung die maximalen Punkte einfahren. Die Gegner waren hier unbesetzt. Bis 51 Kilo gewann Florian Kroiß beide Kämpfe auf Schulter, obwohl der Gegner mit Übergewicht angetreten war. Bis 62 Kilo musste sich Felix Brendel im freien Stil technisch unterlegen geschlagen geben. Im griechischen Stil konnte er durch mehrere sehenswerte Armzüge seinen Gegner technisch überlegen schlagen. Bis 80 Kilo ging Melik Özdemir an den Start. Nach zwei sehr ausgeglichen Kämpfen konnte er seinen Gegner schließlich beide Male schultern. Am Ende ging der Kampf unerwartet deutlich mit 41 zu 17 für den TSC Mering aus.
Am kommenden Samstag geht es dann zum SV Siegfried Hallbergmoos, ehe es in den Saisonendspurt um Platz zwei in der Bezirksoberliga Schwaben/Oberbayern gegen den favorisierten ESV München Ost geht. Aber wer weiß, vielleicht sorgen die Nachwuchsringer des TSC Mering abermals für eine faustdicke Überraschung.